EXMARaLDA requires the Oracle JRE (JDK), while the default on e.g. Ubuntu is OpenJDK. Installing the Oracle JDK/JRE on your computer should fix the issue.
Generell läuft EXMARaLDA auf beiden Betriebssystemen (+Linux). Die EXMARaLDA-Tools sind Java-Applikationen. Apple hat seinen eigenen Java-Support eingestellt. Es kam bei den letzten OS-Updates (Yosemite, El Capitan) vereinzelt zu Problemen - insb. in der Video-Unterstützung - die wir mangels Kapazitäten nicht vollständig lösen konnten. Für das nächste MAC OS-Update hat Apple angekündigt, keine eigene Java-Maschine mehr mitzuliefern. Dass es "keinerlei Schwierigkeiten bei neuen Apple-Geräten" geben wird, kann daher keinesfalls versprochen werden. Für Windows sind keine vergleichbaren Schwierigkeiten vorherzusehen.
Wenn Sie die Wahl haben würden wir Ihnen daher eher zu Windows Rechnern raten.
In den CLARIN-D-Zentren und bei den CLARIN-D-Werkzeugen ist für die konkrete Aufnahme von Audio-/Videosignalen keine spezielle Lösung vorgesehen, da dies in der Regel mit digitalen Kameras und Aufnahmegeräten geschieht. Wenn es um die Alignierung mit Transkriptionen geht, können sowohl EXMARaLDA als auch ELAN verschiedene Audio- und Videoformate mit Transkriptionen alignieren und dann auch synchron abspielen; EXMARaLDA kann dabei eine Video- und eine Audio-Datei parallel abspielen, ELAN kann auch mehrere Videodateien gleichzeitig verarbeiten (z.B. für verschiedene Kameraperspektiven).

Mehr Informationen finden Sie unter: http://exmaralda.org/  http://tla.mpi.nl/tools/tla-tools/elan/

Versuchen Sie einmal die Datei com.apple.java.util.prefs.plist im Verzeichnis Benutzerverzeichnis/Library/Preferences zu löschen und das Programm dann noch einmal zu starten. Sollte es dann immer noch nicht funktionieren, so schreiben Sie uns bitte eine Nachricht.
Sie müssen die heruntergeladene Datei auspacken. In dem Verzeichnis befinden sich Shellscripte für die verschiedenen Tools (z.B. "runexmaralda.sh"), die sie in den meisten Fällen per Doppelklick ausführen können. Sollte dies nicht funktionieren, so müssen Sie die Skripte über die Kommandozeile aufrufen.
Bitte schauen Sie zunächst bei Hilfe/Support nach, ob Sie dort eine Lösung für Ihr Problem finden. Gehen Sie außerdem sicher, dass Sie die aktuellste Version der Tools installiert haben. Manche Probleme aus der aktuellen offiziellen Version sind unter Umständen im aktuellen Preview behoben.

Wenn diese Maßnahmen nicht helfen, wenden Sie sich bitte an den EXMARaLDA Helpdesk. Schildern Sie das Problem so genau wie möglich. Idealerweise gehen Sie auf folgende Fragen ein:

Bei welcher Operation / in welchem Tool (z.B. Event > Split event im Partitur-Editor) tritt das Problem auf? Worin besteht das Problem? Welches Verhalten erwarten Sie? Welches Verhalten zeigt das Tool? Lässt sich das Problem systematisch reproduzieren? Tritt das Problem nur mit einer Datei, oder bei verschiedenen Dateien auf? Tritt das Problem nur auf einem Rechner auf oder auch auf verschiedenen Rechnern? Was steht in den Debug-Informationen des Tools? Sie erhalten die Debug-Information, wenn Sie über Help > About > auf ´Copy debug information´ klicken und diese dann per Ctrl + v in die Email an uns einfügen. 

Um sich alle Annotationen einer Spur anzeigen zu lassen wählen Sie links neben dem Suchfeld die entsprechende Spur aus, geben Sie .+ (PunktPlus) in das Suchfeld ein und drücken Enter.
Bei der Korpussuche mit EXAKT sind reguläre Ausdrücke von großer Bedeutung, vor allem wenn es sich um komplexere Abfragen handelt. Sie können die regulären Ausdrücke bei der Suche mit EXAKT auch kombinieren. Weitere Informationen zu regulären Ausdrücken und Suchen in EXAKT
finden Sie im Handbuch http://www.exmaralda.org/pdf/EXAKT_Manual.pdf und im Quickstart-Dokument http://www.exmaralda.org/pdf/Quickstart_Regular_Expressions_DE.pdf
Es sind beide Herangehensweisen möglich; entweder man legt zuerst das gesamte Korpus mit allen Kommunikationen (mit Aufnahmen) und Sprechern inkl. Metadaten in Coma an, und erstellt nach und nach Transkriptionen, bei denen man sich die Metadaten wie beteiligte Sprecher usw. aus Coma holt mit dem Wizard, oder man transkribiert zunächst alle Dateien und hält die Metadaten in den Transkriptionsköpfen als Metainformationen fest, um sie zum Schluss mit dem Korpus-Generieren-Wizard zu einem Korpus zusammenzufügen. Die erste Methode erlaubt einen besseren Überblick über die Daten und den Fortschritt, den man auch mit Metadatenattributen entsprechend explizit festhalten kann ("transkribiert", "korrigiert", "annotiert" usw.). Außerdem besteht bei der zweiten Methode das Risiko, dass Metadaten für einen Sprecher inkonsistent werden, wenn sie sich zwischen zwei Transkriptionen, in denen der Sprecher vorkommt, unterscheiden. Um das Korpus wirklich managen zu können, ist daher die erste Methode besser geeignet.
Bei den Daten in SFB 632 wird das EXB-Format anders benutzt als ursprünglich von EXMARaLDA intendiert: die Ereignisgrenzen werden als Token-Grenzen benutzt, während die intendierte Interpretation von EXMARaLDA Ereignisgrenzen als Zeitgrenzen und Symbole von den Trankriptionskonventionen für die Segmentierung in Wörtern und andere Segmente einsetzt. 
In dem Fall von solchen Daten, um die Funktionalität der Programme (z.B. bei EXAKT) zu gewährleisten, sollen Leerzeichen am Ende von jedem einzelnen Event (Ereignis) angehängt werden. Außerdem sollen Sie bei den Transkriptionen Konventionen benutzen, die von EXMARaLDA bekannt sind bzw. soll die generische Segmentierung benutzt werden. 
Um Leerzeichen anzuhängen, bitte folgende Schritte folgen: "Edit > Preferences...", dann unter "Menus", "SFB 538/632", "[SFB 632] B6: Append spaces" auswählen. 
Wenn Sie die generische Segmentierung bereits benutzen, und das "appending" richtig funktioniert, dann sollte der Import von Transkriptionen und die Suche mit EXAKT möglich sein. Bitte nicht vergessen Struktur- und Segmentierungsfehler zu überprüfen. 

 
Da Annotationen von dem zu Annotierenden abhängen, sollten die Ereignisse in den Spuren immer über ein korrespondierendes Ereignis (oder eine Ereignisabfolge) in der Spur des Typs 't' bei dem gleichen Sprecher verfügen. Sie können diesen Fehlern auf die Schliche kommen, wenn Sie unter "Transcription" -> "Structure Errors" auswählen.
Um nach Zeichen (in der Syntax Regulärer Ausdrücke) zu suchen, müssen diese "escaped" werden. Dies erfolgt mit Hilfe eines Backslashs "\" auf der PC-Tastatur ( Alt+Strg+ß). Auf diese Weise werden diese Zeichen in normale Such-strings umgewandelt.
Überprüfen Sie Ihren Suchausdruck auf versehentlich eingefügte Leerzeichen - dies ist ein sehr häufig auftretender Fehler. EXAKT bietet außerdem folgende Hilfestellungen zur Arbeit mit regulären Ausdrücken: ein Kontextmenü für das Suchausdrucks-Textfeld, das sie über einen Rechtsklick mit der Maus aufrufen, einen Assistenten zum Erstellen von regulären Ausdrücken, den Sie über einen Klick auf den Button Search: aufrufen, eine Bibliothek von häufig verwendeten regulären Ausdrücken, die Sie über das Menü RegEx aufrufen. Genaueres hierzu ist im EXAKT-Handbuch (s. Anhang) erklärt.
Achten Sie darauf, dass Sie, wenn Sie die Ausdrücke per Copy/Paste aus derselben Textdatei einfügen und ein kopiertes Transkript verwenden, genau vorgehen. Erfahrungsgemäß ist der häufigste Fehler bei der EXAKT-Suche ein für den Benutzer nicht sichtbares Leer- oder sonstiges nicht sichtbares Steuerzeichen. Dies kann sich beim Kopieren des Ausdrucks durch versehentliches Mitmarkieren einschleichen. Ebenso kann ein Leerzeichen bereits im Suchfeld stehen, wenn dann der Suchstring hineinkopiert wird. Man kann das Problem u. a. durch Drücken der Tasten [Entf] bzw. [Backspace] am Anfang und Ende des Ausdrucks beheben.
Markieren Sie die Events die verschoben werden sollen und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Wählen Sie 'move to tier' und dann die Spur, in die die Events verschoben werden sollen.
(möglich ab Preview-Version 11.01.2019)
So können Sie das Problem beheben:

(1) Im Windows Explorer zu "C:\Program Files (x86) EXMARaLDA\jre\bin" gehen;
(2) Rechtsklick auf "javaw.exe" und "Eigenschaften" aus dem Kontextmenü auswählen;
(3) Unter "Kompatibilität" und "Verhalten bei hoher DPI - Skalierung..." das Häckchen setzten und "System" aus dem Dropdown Menü auswählen. 
Wenn Sie beim Transkribieren bzw. Löschen "Auto Save" an hatten, können Sie unter Einstellungen bei dem Punkt "Automatische Sicherungskopie" nachsehen, ob dort "Automatische Sicherungskopie erstellen" ausgewählt ist (mit Häkchen). Unter dem Eintrag "Verzeichnis" sollte dann der Pfad stehen, an dem Sie hoffentlich eine Kopie der Transkription finden.

Wenn Sie die EXB-Datei bereits abgespeichert und dadurch die ältere Datei mit den Alignierungsinformationen überschrieben haben, müssten Sie auf eine Backup-Version ausweichen, denn so einfach kann man diese Änderung nicht mehr mit Strg+Z rückgängig machen. Wenn Sie keine manuell erstellte Backups haben, hat hoffentlich der Partitur-Editor für Sie automatische Backups erstellt. Sie finden diese in einem Ordner, der unter Bearbeiten -> Optionen -> Automatische Sicherungskopie im Feld Verzeichnis angegeben ist. Sie können unter diesem Reiter übrigens genau festlegen, ob und wie oft solche Sicherungskopien erstellt werden sollen, sowie eben wo sie abgespeichert werden sollen.

Da sich immer nur eine Spur per Sprecher segmentieren lässt, wäre die geeignetste Lösung, wenn Sie die HIAT Transkription in der T-Spur und die IPA Transkription in einer gesonderten Spur anlegen. Hierfür wäre es sinnvoll den Spur-typ A(nnotation) zu wählen. Dies setzt allerdings voraus, dass in der zugehörigen T-Spur (also der HIAT-Spur) auch ein Eintrag steht.
Dieses Problem kann auftreten, wenn man die Funktion "Append interval" benutzt, ohne anschließend Transkriptionstext in die Ereigniszellen einzugeben. Die Idee ist aber, dass man die Funktion verwendet, um ein neues Intervall zu generieren, dann in diesem Intervall ein Ereignis transkribiert, dann die Funktion wieder verwendet etc. Sehen Sie sich vielleicht mal das Tutorial-Video auf der EXMARaLDA-Website an, dort ist genau dieser Vorgang ausführlich erklärt.
Eine direkte Unterstützung für doppelt-blinde Annotation gibt es im Partitur-Editor nicht. Man kann aber: a) zwei Kopien der Basistranskription erstellen, jede einzeln annotieren lassen und die Ergebnisse dann über "Merge Transcriptions" oder "Glue transcriptions" zusammenfügen b) Transkript öffnen Ganze Spur markieren (also ganz am Anfang auf den Namen der Spur klicken, z.B. "a_1") Tier -> Hide tier um die Spur später wieder sichtbar zu machen: Tier -> Show all tiers
Sie können dafür den Menüpunkt "File > New from timeline..."(S. 32) verwenden und dort die Option "Make equidistant times with maximum interval length" aktivieren
EXMARaLDA kann viele gängige Formate importieren. Dazu gehören: das CHAT-Format des CLAN-Editors das EAF-Format von ELAN das FLK-Format von FOLKER das TextGrid-Format von PRAAT einfache Textdateien in bestimmten Formaten Alle Import-Funktionen sind im Partitur-Editor im Menüpunkt File > Import zusammengefasst. EXAKT enthält außerdem Assistenten, mit denen man ganze Korpora in einem Schritt aus anderen Formaten nach EXMARaLDA überführen kann. 
Sie müssen die betroffene Spur mit einer Schriftart formatieren, in der das fragliche Zeichen enthalten ist. Eine Schriftart, die fast alle Zeichen enthält, ist Arial Unicode MS, die oft als Bestandteil des MS Office Paketes geliefert wird. Formatieren Sie die betroffene Spur in dieser oder einer anderen geeigneten Schriftart, indem Sie die Spur markieren und dann Format > Format tier... wählen. Um die Voreinstellung für die Spurformatierung zu ändern, wählen Sie Edit > Preferences... > Fonts > Default Tier Font.
Um im Partitur-Editor ein Oszillogramm angezeigt zu bekommen, muss mindestens eine unkomprimierte WAV-Datei mit der Transkription verknüpft sein. Wenn Sie eine WAV-Datei verknüpft haben, aber trotzdem kein Oszillogramm angezeigt bekommen, so haben Sie vermutlich eine komprimierte WAV-Datei verknüpft. Eine solche lässt sich z.B. mit Audacity in eine unkomprimierte Datei konvertieren.

Im Partitur-Editor können Sie die Oszillogrammfläche vergrößern, indem Sie am horizontalen Begrenzungs-"Balken" direkt über der Partitur mit der Maus klicken und ziehen. Wenn Sie Shift und Strg gleichzeitig drücken und dann über dem Oszillogramm das Mausrad bewegen, vergrößern sich die Ausschläge im Oszillogramm.

Alle Tastatur-Shortcuts für den Partitur-Editor sind in diesem Dokument aufgelistet. Wenn Sie eine der neueren Mac-Tastaturen benutzen, bei denen die F-Tasten mit anderen Funktionen belegt sind, so müssen sie entweder zusätzlich die "FN"-Taste drücken, oder in den Systemeinstellungen von Mac OS X (im Bereich Tastatur) die Checkbox “Die Tasten F1, F2 usw. als Standardfunktionstasten verwenden” setzen. Den Fußschalter müssen sie dann (je nach Modell) mit der entsprechenden Taste belegen.
RTF-Partiturflächen in Word einzufügen kann immer problematisch sein, insbesondere, wenn Sie Änderungen an den Seitenrändern vornehmen. Die vielleicht schnellste Möglichkeit, Partiturflächen in ein Textverarbeitungs-Dokument zu bekommen: Die Partitur als HTML oder PDF visualisieren, einen Screenshot machen und den entsprechenden Ausschnitt als Grafik (am besten PNG) in das Word-Dokument einfügen. Falls Sie Adobe Acrobat (und nicht nur den Reader) zur Verfügung haben, so können Sie eine bessere Qualität erreichen, indem Sie die Partitur als PDF exportieren, die entsprechende Partiturfläche in Acrobat freistellen (ist in der Acrobat-Hilfe beschrieben) und diese Datei als EPS-Datei speichern - diese lässt sich z.B. in Word verwenden und dort auch beliebig skalieren.
Wenn Sie EXMARaLDA in einer wissenschaftlichen Publikation oder einer Qualifizierungsarbeit benutzen, zitieren Sie bitte sowohl die Website (www.exmaralda.org) als auch die aktuellste Gesamtdarstellung des Systems aus der Liste der Publikationen. Derzeit ist dies folgende Veröffentlichung: 
Schmidt T and Wörner K (2014), "EXMARaLDA", In Handbook on Corpus Phonology, pp. 402-419. Oxford University Press.
Sie können nun 1) entweder diese Fehler beheben. Das ergibt aber nur Sinn, sofern Sie generell nach GAT transkribiert haben 2) oder die Datei zunächst als "HTML Segment Chain List" im HTML-Format ausgeben, diese Ausgabe dann (z. B.) in WORD öffnen und anschließend im "Nur Text"-Format speichern. Diese Ausgabe funktioniert immer, unabhängig davon, welche Transkriptionskonventionen Sie verwenden.
Diese Funktion steht nur mit dem JDS-Player auf Windows, oder dem CocoaQT-Player auf dem Mac zur Verfügung. Sie können die Player unter Edit --> Preferences --> Media ändern, der Partitur Editor muss danach neu gestartet werden.
Bitte beachten sie, dass der BAS-Player in Kombination mit einer wav Datei der stabilste Player ist und verwendet werden sollte, wenn Sie nicht gerade die Geschwindigkeit der Aufnahme ändern möchten.
Möglichkeit 1:
Zunächst sollten Sie sicherstellen, dass alle Audio-Daten, die Sie zu einem Ereignis haben, synchron sind. Ggf. müssten Sie also mit einem Audio-Editor (Audacity o.Ä.) die Daten so schneiden (oder Stillen einfügen), dass Zeitpunkt X in Aufnahme 1 immer genau Zeitpunkt X in Aufnahmen 2,3... entspricht. Sie können dann einfach *alle* Audio-Dateien dem gleichen Transkript zuordnen (Transcription > Recordings... im Partitur-Editor). Über das Audio/Video-Panel können Sie dann beim Transkribieren bei Bedarf zwischen den Audios hin- und herschalten. 

Möglichkeit 2:
Herstellen einer Master-Version, die jeweils die am besten verständliche Version enthält. Ggf. können Sie auch zwei Audio-Dateien auf jeweils einen Kanal reduzieren und dann zu einer Stereo-Aufnahme mit zwei Kanälen zusammenmischen. Auch das geht mit Audacity.

Möglichkeit 3 (nicht empfohlen):

Möglichkeiten zum Zusammenfügen von Transkripten gibt es zwar auch (Transcription > Glue/Merge transcriptions). Erfahrungsgemäß ist das vom Arbeitsablauf her aber umständlicher als das Umschalten zwischen den Audios. Und auch dafür müssen alle Audio-Dateien synchron sein - sonst passen die zusammengefügten Transkripte nicht zueinander. 
Der Partitur-Editor kann keine Audiodateien öffnen, sondern nur referenzieren. Um eine Audio-Datei zu referenzieren, öffnen Sie bitte den Partitureditor, wählen Sie Transkription>Aufnahmen... und fügen durch den Button Add... ihre gewünschten Audiodateien hinzu (http://www.exmaralda.org/pdf/Quickstart_transcribing_DE.pdf).
Achten Sie darauf, nur für EXMARaLDA empfohlene Formate zu nutzen (http://www.exmaralda.org/pdf/Quickstart_audio_and_video_support_EN.pdf).
Wenn Sie die Transkription angelegt und gespeichert haben, können sie diese Datei (mit der Endung .exb) dann mit dem Partitur-Editor öffnen.
Wandeln Sie Ihre Datei in eine wav mit 16bit Samplingtiefe um. Hierfür können Sie das Programm Audacity verwenden:

1) Öffnen Sie Ihre Datei in Audacity
2) Gehen Sie auf "Datei > Exportieren..."
3) Wählen Sie dort unter "Dateityp" die Option "WAV (Microsoft) 16-bit PCM"
4) Speichern Sie die Datei
Oft ist die Ursache hierfür ein Fehler in der Quicktime/Java-Installation des Systems. Selbiger bringt den ELAN-Quicktime-Player, der normalerweise für das Abspielen von Videos voreingestellt ist, zum Absturz und legt damit die gesamte Software lahm.
Sofern Sie nur mit Audio arbeiten gibt es eine relativ einfache Abhilfe: stellen Sie über "Edit > Preferences... > Media" auf den "BAS Audio Player" um und starten Sie danach den Editor neu.
Für Video lässt sich die Aussage nicht so generell treffen. Je nach Video-Format funktioniert ein Player besser oder schlechter. Sie können die Video-Player durchprobieren ob einer für Ihr Format geeignet ist. Beachten Sie, dass Sie nach jeder Umstellung des Players der Partitur-Editor neu gestartet werden muss, damit die Änderungen aktiv werden.
Dieses Problem kann entstehen, wenn Sie sich direkt über die Netzwerkverbindungen mit einem Netzlaufwerk verbinden. Haben Sie die Möglichkeit, dieses Laufwerk unter einem Laufwerksbuchstaben einzubinden? In Windows geht das per Rechtsklick auf den Arbeitsplatz und "Netzlaufwerk verbinden...". Alternativ könnten Sie auch probieren, ob das Problem noch auftritt, wenn Sie die Audio-Datei auf den lokalen Rechner kopieren und von dort mit der Transkription verknüpfen.
Der Quicktime-Player ist auf Windows übrigens meistens keine gute Alternative. Für WAV-Dateien ist der BAS-Audio-Player in allen Betriebssystemen die beste Wahl.
Der Video Support in EXMARaLDA ist leider eine etwas verzwickte Angelegenheit. Während wir an einer automatisierten Lösung arbeiten um allen geforderten Audio/Video Parametern gerecht zu werden, können Sie in der Zwischenzeit die folgenden Einstellungen manuell vornehmen um Ihr Video in EXMARaLDa abzuspielen:

Video image: Container MPEG-1 / Encoding MPEG-PS / Framerate 25 fps / Bitrate 1000kbps, constant
Audio track: Format MPEG Audio / Sampling Rate 48 kHz / Bitrate 224kbps
Das bevorzugte Audio-Format ist WAV. Welche Parameter sie dabei benutzen, ist dem Editor relativ egal. Für eine optimale Soundqualität wurde am Archiv für Gesprochenes Deutsch aber eine Samplingrate von 48kHz als Standard gesetzt.
Gehen Sie zunächst sicher, dass die Datei an dem Ort liegt, der unter Transcription > Recordings angegeben ist. Überprüfen Sie dann, ob der systemeigene Player (z.B. Windows Media Player auf Windows, Quicktime auf dem Macintosh) die Datei abspielen kann. Ist dies der Fall, versuchen Sie, ob ein anderer Player im Partitur-Editor (einzustellen über Edit > Preferences > Media) das Problem löst. Unter Windows ist der DirectShow-Player, auf dem Macintosh der ELAN-Quicktime-Player die bevorzugte Variante. Unter Windows hilft es in vielen Fällen auch, die systemeigene Codec-Bibliothek mittels des Combined Community Codec Pack (CCCP) neu einzurichten. Falls auch das nicht hilft, konvertieren Sie die Audio- oder Videodatei mit Hilfe eines geeigneten Konvertierungsprogramms in ein geeignetes Format. Weitere Hinweise finden Sie u.a. hier: Heise Software Special: Videos konvertieren Für weitere Informationen siehe auch das Dokument http://www.exmaralda.org/pdf/Quickstart_audio_and_video_support_EN.pdf .
Sie sollten die neueste Version des Partitur-Editors verwenden und diesen dann in der FOBS-JMF-Variante starten. Versuchen Sie mit dieser Variante .wmv-Dateien abzuspielen. Das Dokument Audio_and_Video_support_in_EXMARaLDA.pdf beschreibt näher worauf Sie achten müssen.